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Angemessene Anpassung in der Landwirtschaft

Ian Burton und Bo Lim
Erstellt: 7 / 02 / 2005 - Aktualisiert: 11 / 06 / 2018

Abstrakt

Dieser Aufsatz untersucht die Aussichten für eine Anpassung der Landwirtschaft in der Welt angesichts des Klimawandels. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahrzehnten zeigt eine beträchtliche Anpassungsfähigkeit und es besteht allgemeiner Optimismus, dass eine erfolgreiche Anpassung aufrechterhalten wird. Grund zur Besorgnis besteht aufgrund der Unsicherheit in Bezug auf die globalen Klimaprojektionen und der Wahrscheinlichkeit erheblicher regionaler Unterschiede bei den Auswirkungen. Während die Weltproduktion möglicherweise nicht beeinträchtigt wird, sind die Aussichten für Agrarregionen mit niedrigem Breitengrad nicht so günstig, was zum Teil auf die geringere Anpassungsfähigkeit zurückzuführen ist. Die Landwirtschaft selbst wurde als Ort der Anpassung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt, doch jetzt liegt die Anpassung im Zuge der Globalisierung mehr in den Händen der Agrarwirtschaft, der nationalen politischen Entscheidungsträger und der internationalen politischen Ökonomie. Der anhaltende Erfolg der Anpassung beruht stärker auf Maßnahmen auf nationaler Ebene im Kontext des Technologiewandels und der Liberalisierung des Welthandels. Es wird ein Rahmen für Anpassungsmaßnahmen vorgeschlagen, um das Verständnis und die Erleichterung der Anpassung in diesem sich ändernden Kontext zu fördern.

Veröffentlicht am

Sonntag, Juli 3, 2005

Schlüsselwörter

Maßstab:
Multilateral / grenzüberschreitend
Angesprochener Sektor:
Landwirtschaft
Zielklimaänderungen und -auswirkungen:
Wirtschaft
Art der Anpassungsmaßnahme / -strategie:
Management / Erhaltung natürlicher Ressourcen
Infrastruktur, Planung und Entwicklung
Governance und Politik

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